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Derailment
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
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Derailment (âEntgleisungâ) oder auch Derailing (âEntgleisenâ, umgangssprachlich: âaus dem Ruder Laufenâ) ist ein Anglizismus, der als transitive Konstruktion â âetwas zum Entgleisen bringenâ â oder intransitiv als âauĂer Kontrolle geratendes Verhaltenâ verwendet wird. In der Wirtschaftspsychologie bezeichnet Derailing fatale Verhaltensweisen unkontrolliert agierender FĂŒhrungskrĂ€fte.cite-ref-weibler-1-0[1] Innerhalb der Argumentationstheorie und diskursiven Strategieforschung hat sich der Begriff fĂŒr eine Reihe von Taktiken etabliert, mit denen Debatten absichtsvoll zum Entgleisen gebracht werden. In diesem Zusammenhang fand der Begriff zunĂ€chst Eingang in einschlĂ€gige wissenschaftliche Veröffentlichungen im englischsprachigen Raum,cite-ref-eemeren-2-0[2]cite-ref-henkemans-3-0[3] nachfolgend auch in deutsche Fachpublikationencite-ref-wanoschek-4-0[4] und schlieĂlich in populĂ€rwissenschaftliche Literatur.cite-ref-zorn-2-5-0[5]cite-ref-aikin-6-0[6]
Contents
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Derailment als Diskussionsstrategie
Das englische Wort derailment ist wie seine deutsche Entsprechung âEntgleisungâ ein ursprĂŒnglich aus dem schienengebundenen Verkehrswesen stammender Begriff. Als Metapher verweist er bildhaft auf ein SchienenunglĂŒck. In Verbindung mit dem Wort âTaktikenâ wird als Begriffspaar signalisiert, dass der unglĂŒckliche Diskussionsverlauf nicht schicksalhaft entsteht, sondern absichtsvoll herbeigefĂŒhrt wird.cite-ref-zorn-2-5-1[5]
Als Oberbegriff fasst Derailment eine Reihe rhetorischer Taktiken zusammen, die sich insbesondere in der Netzkommunikation und anderen sozialen Medien verbreitet haben und dazu dienen, Diskussionen zu manipulieren. In diesem Wortsinn beruht Derailment auf der Absicht, ein GesprĂ€ch mit Hilfe gezielter Strategien des Argumentierens in eine andere als die ursprĂŒnglich gewollte Richtung zu leiten, vom Thema abzulenken oder Kontroversen eskalieren zu lassen. So verstanden lĂ€uft Derailment einer guten Streitkultur zuwider. Mit Aufkommen und Verbreitung des Internets werden Algorithmen und virale Effekte zunehmend strategisch genutzt, um Diskussionen â und darĂŒber hinaus gesellschaftliche VorgĂ€nge oder Wahlen â zu manipulieren. Infolgedessen haben sich Begriffe wie Fake News (in manipulativer Absicht verbreitete Falschmeldungen) oder Whataboutism (Ablenkung von Kritik durch Fokussieren auf andere MissstĂ€nde) als neue Anglizismen bzw. sogenannte Neologismen etabliert. Praktisch reicht ihre Verwendung von einer Nebenbemerkung bis zum Versuch, eine Diskussion zu dominieren und Deutungshoheit ĂŒber das anstehende Thema zu gewinnen.cite-ref-zorn-2-5-2[5] Besonders populĂ€re, dem Derailing dienliche Sophismen, wie das Totschlag-, Dammbruch- und Strohmann-Argument oder der Nazi-Vergleich haben Eingang in die Umgangssprache gefunden.
Im Jahr 2009 fand der Begriff Derailment Eingang in die Argumentations- und Strategieforschung, beispielsweise durch Frans van Eemeren.cite-ref-eemeren-2-1[2] SpĂ€testens mit Florian Wanoschek kam der Begriff drei Jahre spĂ€ter im wissenschaftlichen Diskurs des deutschen Sprachraumes an.cite-ref-wanoschek-4-1[4] Er etablierte sich schlieĂlich in der alltĂ€glichen Sprachkultur, ebenfalls mit der Bedeutung einer Einflussnahme auf Diskussionen, die anderen Zwecken als einer VerstĂ€ndigung dienen sollen.
Derailment im Netz
Johnny Haeusler, Organisator der Web-Konferenz re:publica, definiert Derailing als âAblenkungsstrategie in Webdiskussionenâ.cite-ref-haeusler-7-0[7] Im Unterschied zu Internettrollen geben âDerailerâ vor, am Thema interessiert zu sein, reiĂen dann aber die Diskussion an sich, um sie aus dem Ruder laufen zu lassen. Dabei wĂŒrden mitunter ScheinidentitĂ€ten, sogenannte Sockenpuppen, mit verschiedenen IP-Adressen genutzt, um sich selbst zuzustimmen und eine Mehrheit vorzutĂ€uschen. Besonders hĂ€ufig komme diese Kommunikationsstrategie vor, wenn es um rechtsradikale Positionen gehe. Haeusler fĂ€rbt solche Kommentare auf seinem Blog Spreeblick weiĂ und hat damit seine âLösung fĂŒr Kommentare zwischen Trolling und echten DiskussionsbeitrĂ€genâ gefunden.
Andreas Weck, Redakteur der Onlineplattform t3n, machte in seiner Kolumne unter dem Titel Derailing im Netz auf die bevorzugt ideologischen GrĂŒnde als Motiv des Derailings aufmerksam. BeitrĂ€ge mit gesellschaftlichem Fokus liefen stĂ€ndig Gefahr, âin den Kommentarspalten entgleist zu werdenâ. Manche Kommentare hĂ€tten keinen anderen Zweck, als andere âlĂ€cherlich zu machenâ.cite-ref-weck-8-0[8]
Derailment-Taktiken
Als Teil seiner Kolumne Na logisch!cite-ref-zorn-9-0[9] im Magazin Hohe Luft veröffentlichte der Philosoph Daniel-Pascal Zorn 2016 zwei BeitrĂ€ge ĂŒber Derailment-Taktiken. âDerailment-Taktiken zielen nicht auf die Sacheâ, so Zorn, âsondern auf den Sieg, selbst wenn er unfair und schmutzig erkĂ€mpftâ wĂŒrde. Polemiker legitimierten ihr Handeln gern nach dem Motto âWer fair kĂ€mpft, hat schon verlorenâ. Sie hielten sich selbst fĂŒr ârhetorisch unschlagbarâ und setzten reichlich âZeichen [âŠ] ihrer AutoritĂ€tâ. Wer Diskussionen systematisch entgleisen lasse, wolle âbeweisen [âŠ], wie mĂ€chtig er istâ.cite-ref-zorn-2-5-3[5] Dazu wĂŒrden verschiedene Taktiken eingesetzt, die Zorn im Einzelnen beschreibt:
âą Ablenkung und Antwortdiktat â als Versuche, sich âder GesprĂ€chsfĂŒhrung zu bemĂ€chtigenâ
âą Verschieben des Torpfostens und AutoritĂ€tssimulation â als Versuche, âden Inhalt [âŠ] von vornherein festzulegenâ
Im zweiten Teil widmet sich Zorn âpersonalen Formen des Derailmentsâ, die auf Beleidigung, HerabwĂŒrdigung und Diffamierung des GesprĂ€chspartners zielen. Mit ihrer Hilfe solle die GlaubwĂŒrdigkeit des GegenĂŒbers erschĂŒttert oder dessen EinschĂŒchterung erreicht werden. Man bezeichnet sie als Argumenta ad hominem (den Menschen betreffend) oder als Argumenta ad personam (auf die Person zielend). Beispiele, auf diese Weise die âsoziale Hackordnung [âŠ] zu etablierenâ, lassen sich zahlreich in alltĂ€glichen Situationen finden. âDie Achillesferse der polemischen GesprĂ€chshaltung ist ihr Exzessâ, so Zorn. Deshalb mĂŒsse der âselbstgeschaffene Schein der eigenen AutoritĂ€t und Ăberlegenheitâ stĂ€ndig wiederholt werden, denn ohne diese Wiederholung schwinde er recht schnell. Derailment als ârhetorische[r] Krieg aller gegen alleâ werde stĂ€ndig geprobt, âim Internet, aber auch auf der StraĂe und in einschlĂ€gigen Magazinenâ.cite-ref-zorn-3-10-1[10]
Derailment in der Wirtschaftspsychologie
In der Wirtschafts- und Organisationspsychologie bezeichnet Derailment ein personenbedingtes und erklĂ€rungsbedĂŒrftiges Scheitern von FĂŒhrungskrĂ€ften, das seit Mitte der 1980er Jahre im Bereich der Unternehmensberatung und FĂŒhrungsforschung untersucht wird. Hier wurde der Begriff von Morgan McCall und Michael Lobardo in Off the Track: Why and How Successful Executives Get Derailed eingefĂŒhrt.cite-ref-mccall-11-0[11]
Rainer BĂ€cker spricht in Management-Risiken. Ăberlegungen zum âDerailmentâ von FĂŒhrungskrĂ€ften davon, dass âFĂŒhrungskrĂ€fte mit ihren persönlichen Handlungsweisen in ihrer beruflichen Aufgabe nicht nur kurzfristig scheitern und ĂŒber keine persönlichen Handlungsstrategien verfĂŒgen, mit diesem Zustand adĂ€quat, das heiĂt lösungsorientiert, umzugehenâ.cite-ref-baecker-12-0[12] Dem Scheitern gehe meist ein âlangjĂ€hriger Prozess der beruflichen Ăberforderungâ voraus.cite-ref-baecker-2-13-0[13]
Personenbezogene Faktoren
Im Jahr 2014 brachte die Zeitschrift Wirtschaftspsychologie ein gesondertes Themenheft unter dem Titel Managerversagen/Derailment (MvD) heraus. Darin veröffentlichten RĂŒdiger Hossiep und Olaf Ringelband eine Studie zur Persönlichkeit von Top-Managern.cite-ref-hossiep-14-0[14] Sie diskutierten mögliche âdispositionelle Derailment-Risikenâ fĂŒr Managerversagen und brachten die Persönlichkeit von Spitzen-Managern mit verschiedenen Persönlichkeitsstörungen in Verbindung.cite-ref-hossiep-2-15-0[15] In einem Interview plĂ€dierte Hossiep fĂŒr die EinfĂŒhrung eines Ethikchecks fĂŒr Manager.cite-ref-hossiep-3-16-0[16] Im selben Themenheft befassten sich Ulrike Starker und RĂŒdiger von der Weth mit dem Thema Emotion und Derailment und Thomas Giernalczyk u. a. mit Derailment aus psychodynamischer Perspektive.cite-ref-wirtschaftspsychologie-17-0[17]
In ihrer Dissertation ging Rabea Haag insbesondere dem innerseelischen Erleben von FĂŒhrungskrĂ€ften wĂ€hrend eines Derailment-Geschehens nach und untersuchte dessen Auswirkungen: Richte sich die Reaktion auf das eigene Erleben nach innen, könnten sich Symptome einer Depression oder eines Burn-out entwickeln. Werde das Problem externalisiert, wĂ€ren âAuseinandersetzungen mit dem Arbeitgeber oder [âŠ] Schikane von Mitarbeiternâ mögliche Folgen.cite-ref-haag-18-0[18]
Der Wirtschaftspsychologe Kai Externbrink von der Hochschule fĂŒr Oekonomie und Management (FOM) untersuchte gemeinsam mit Moritz Keil die sogenannte dunkle Triade von Persönlichkeitsmerkmalen in den FĂŒhrungsetagen von Organisationen.cite-ref-externbrink-19-0[19] Sie bestehe aus Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie. Gegenstand ihrer Untersuchungen sind âproduktive und destruktive Facettenâ,cite-ref-externbrink-2-20-0[20] wobei die Psychopathie im subklinischen Bereich verortet wird.cite-ref-externbrink-3-21-0[21] Derailment wird dabei als möglicher Verhaltensbereitschaft ein gesonderter Abschnitt gewidmet. In den drei Dimensionen der âdunklen Triadeâ unterscheiden sich laut Externbrink und Keil Frauen und MĂ€nner signifikant.cite-ref-externbrink-4-22-0[22]
Heidi Möller und Alessa Antonia MĂŒller legten 2017 ihren Beitrag Manager-Derailment in der Zeitschrift Gruppe. Interaktion. Organisation vor. Das Managerversagen sei âlange tabuisiertâ worden, erhalte aber âaktuell immer mehr Aufmerksamkeit sowohl in der Tagespresse als auch im Forschungskontextâ. Aus âempirisch belegte[n] Risiko- und Resilienzfaktorenâ leiten sie Empfehlungen âfĂŒr die Praxis der Personalauswahl und -entwicklungâ ab.cite-ref-moeller-23-0[23]
Herbert Csef vom UniversitĂ€tsklinikum WĂŒrzburg widmete sich dem speziellen und in doppelter Hinsicht bedeutsamen Aspekt des Narzissmus als Basis fĂŒr Derailment von FĂŒhrungskrĂ€ften. Einerseits seien narzisstische Persönlichkeiten fĂŒr die Aufgabe des Managements âbesonders prĂ€destiniertâ, andererseits könnten sie âdurch genau diesen Narzissmus besonders zerstörerisch wirkenâ.cite-ref-schreyoegg-24-0[24]
Folgen fĂŒr das Unternehmen
In der Fachzeitschrift PersonalfĂŒhrung wurde 2012 der Anteil der FĂŒhrungskrĂ€fte, âdie aufgrund ungĂŒnstiger Persönlichkeitsfaktoren scheiternâ im angelsĂ€chsischen Raum mit 40 Prozent angegeben. Diese Zahl sei jedoch nicht ohne Weiteres ĂŒbertragbar, weil dort persönliche Defizite nicht in dem MaĂ tabuisiert wĂŒrden wie andernorts. Als Folge der âUnberechenbarkeit des Vorgesetztenâ wurde bei den ihnen unterstellten Mitarbeitern Ohnmacht, RĂŒckzug und eine abnehmende Bereitschaft zur VerantwortungsĂŒbernahme beobachtet.cite-ref-birkner-25-0[25]
Die Zeitschrift Organisationsberatung, Supervision, Coaching gab im Mai 2016 ein Themenheft ĂŒber Derailment von FĂŒhrungskrĂ€ften heraus. âIn den letzten Jahren hĂ€ufen sichâ, so Astrid Schreyögg in ihrem Editorial, Berichte ĂŒber âEntgleisungen unterschiedlicher Artâ, die FĂŒhrungskrĂ€fte in ânicht mehr beherrschbare ZustĂ€nde von Verwirrtheitâ stĂŒrzten. Solche Entgleisungen hĂ€tten âverheerende Auswirkungenâ nicht nur fĂŒr die FĂŒhrungskrĂ€fte und ihre Karriere, sondern auch fĂŒr die Mitarbeiter und die gesamte Organisation.cite-ref-schreyoegg-24-1[24] Rabea Haag und Heidi Möller von der UniversitĂ€t Kassel beschrieben âzwei potenzielle Verlaufsformenâ: eine, bei der FĂŒhrungskrĂ€fte gleichsam implodierten und dabei psychisch erkrankten, und eine zweite, bei der sie quasi explodierten und dabei âeinen erheblichen Schaden in ihrem Umfeld anrichtenâ.cite-ref-schreyoegg-24-2[24] Die Wirtschaftswissenschaftler Kuhn und Weibler warnen vor den Folgen des Derailments von FĂŒhrungskrĂ€ften fĂŒr die unteren FĂŒhrungsebenen. Wenn das Topmanagement entgleise, drohe im Rahmen eines kollusionĂ€ren Zusammenspiels auch das âuntere und mittlere Managementâ zu entgleisen:
âEine solche gesellschaftlich unverantwortliche UnternehmensfĂŒhrung korrespondiert (a) mit einem Top-Management, das moralisch entgleist ist (bad management), und stets Gefahr lĂ€uft, auch ökonomisch zu entgleisen (mad management), und (b) mit einem mittleren/unteren Management, das infolge andauernden Leistungsdrucks seinerseits zu moralischem Derailment neigt und durch ein individuelles Derailment (sad management) bedroht ist.â
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Thomas Kuhn, JĂŒrgen Weibler
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Management-Derailment und System-Derailment
Mit Erscheinungsformen destruktiven FĂŒhrungsverhaltens ĂŒberhaupt befassten sich Einarsen u. a. und definierten es als âwiederholtes und systematisches Verhalten eines Managers, welches den legitimen Interessen einer Organisationâ schade.cite-ref-einarsen-27-0[27] In der zweiten des inzwischen in dritter Auflage von Simone Kauffeld herausgegebenen Lehrbuchs Arbeits-, Organisations- und Personalpsychologie fĂŒr Bachelor findet sich der Hinweis, destruktives Verhalten werde âin einigen Unternehmenâ trotz negativer Konsequenzen âfĂŒr die GefĂŒhrtenâ nicht nur âtoleriertâ â sofern fĂŒr die Ziele des Unternehmens âförderlichâ â, sondern sei âsogar explizit gewĂŒnscht, wenn sich das Unternehmen in einer Notlageâ befinde.cite-ref-kauffeld-28-0[28]
Literatur
Derailment in Diskussionen
âą Scott F. Aikin, Robert B. Talisse: Why We Argue (And How We Should). A Guide to Political Disagreement in an Age of Unreason. 2. Auflage. Routledge, London 2019, ISBN 978-1-138-08741-5, S. 134â136 (englisch).
âą Yeliz Demir: Derailment of Strategic Maneuvering in a Multi-Participant Tv Debate. The Fallacy of Ignoratio Elenchi. In: Mersin Ăniversitesi Dil ve Edebiyat Dergisi. Band 15, Nr. 1. Mersin 2018, S. 25â58 (englisch).
âą Frans H. van Eemeren: Strategic manoeuvering between rhetorical effectiveness and dialectical reasonableness. In: Henrique Jales Ribeiro (Hrsg.): Rhetoric and Argumentation in the Beginning of the XXIst Century. Coimbra 2009, S. 55â72 (englisch).
âą Frans H. van Eemeren: Fallacies as derailments of argumentative discourse. Acceptance based on understanding and critical assessment. In: Journal of Pragmatics. Band 59, 2013, S. 141â152 (englisch).
âą Frans H. van Eemeren, Bart Garssen (Hrsg.): From Argument Schemes to Argumentative Relations in the Wild. A Variety of Contributions to Argumentation Theory (= Argumentation Library. Band 35). Springer, Cham, ISBN 978-3-03028366-7, doi:10.1007/978-3-030-28367-4 (englisch, [2020]).
âą Francisca A. Snoeck Henkemans: Praeterito as strategic manoeuvering. In: Henrique Jales Ribeiro (Hrsg.): Rhetoric and Argumentation in the Beginning of the XXIst Century. Coimbra 2009, S. 73â86 (englisch).
âą Eveline T. Feteris: Strategic manoeuvres with linguistic arguments in legal decisions. In: Eveline T. Feteris (Hrsg.): Argumentation and the Application of Legal Rules. Amsterdam 2009, S. 55â73 (englisch).
âą Florian Wanoschek: âRationale Konsensenteignungâ und die Rolle der Ablenkung in argumentativen Dialogen. Eine argumentationstheoretische und rhetorisch-pragmatische Untersuchung am Beispiel des argumentum ad hominem. Zugl. Univ. Diss. (= Studien zur Linguistik. Band 18). Lit, Berlin / MĂŒnster 2012, ISBN 978-3-643-11689-5.
Derailment bei FĂŒhrungskrĂ€ften
âą Rainer BĂ€cker, Rabea Haag: Derailment. wenn FĂŒhrungskrĂ€fte aus der Spur geraten (= Andreas Gourmelon [Hrsg.]: Personalmanagement im öffentlichen Sektor. Band 11). Rehm, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-8073-0380-2.
âą Marisa Adelman Carson, Linda Rhoades Shanock, Eric D. Heggestad, Ashley M. Andrew, S. Douglas Pugh, Matthew Walter: The Relationship Between Dysfunctional Interpersonal Tendencies, Derailment Potential Behavior, and Turnover. In: Journal of business and psychology. Band 27, Nr. 3, 2012, S. 291â304, doi:10.1007/s10869-011-9239-0 (englisch).
âą Adrian Furnham: The Elephant In the Boardroom. The Causes of Leadership Derailment. Palgrave Macmillan UK, London 2014, ISBN 978-1-349-31092-0 (englisch).
âą Rabea Christiane Haag: Derailment bei FĂŒhrungskrĂ€ften (= Forum Beratungswissenschaft. Band 2). Kassel University Press, Kassel 2016, ISBN 978-3-7376-0062-0.
âą Thomas Kuhn, JĂŒrgen Weibler: Management-Derailment und System-Derailment. Zum Konnex zweier Probleme. In: Organisationsberatung, Supervision, Coaching. Band 23, Nr. 2, 2016, S. 133â146, doi:10.1007/s11613-016-0456-2.
âą Heidi Möller, Alessa Antonia MĂŒller: Manager-Derailment. In: Gruppe, Interaktion, Organisation. Zeitschrift fĂŒr Angewandte Organisationspsychologie. Band 48, Nr. 4, 2017, ISSN 2366-6145, S. 351â354, doi:10.1007/s11612-017-0382-6.
⹠Fritz Westermann, G. Birkhan: Managementversagen und Derailment. In: Werner Sarges (Hrsg.): Management-Diagnostik. 4. Auflage. Hogrefe, Göttingen / Bern / Stockholm u. a. 2013, ISBN 978-3-8017-2385-9, S. 969 ff.
âą Managerversagen und Derailment. In: Fritz Westermann, Michael Dick (Hrsg.): Wirtschaftspsychologie. Band 16, Nr. 3. Pabst Science Publ., 2014, ISSN 1615-7729.
Weblinks
Wiktionary: Entgleisung
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
âą Daniel-Pascal Zorn: Na logisch! Die Derailment-Taktiken, Teil 1. In: Hohe Luft, 27. Oktober 2016.
âą Daniel-Pascal Zorn: Na logisch! Die Derailment-Taktiken, Teil 2. In: Hohe Luft, 7. November 2016.
Einzelnachweise
cite-note-weibler-11. â JĂŒrgen Weibler, Thomas Kuhn: Management-Derailment. Wenn FĂŒhrungskrĂ€fte aus der Spur kommen. Reihe: Ethische FĂŒhrung. In: leadership-insiders.de. Abgerufen am 27. November 2019.
cite-note-eemeren-22. â Frans H. van Eemeren: Strategic manoeuvering between rhetorical effectiveness and dialectical reasonableness. In: Henrique Jales Ribeiro (Hrsg.): Rhetoric and Argumentation in the Beginning of the XXIst Century. Coimbra 2009, S. 69,74 (englisch).
cite-note-henkemans-33. â Francisca A. Snoeck Henkemans: Praeterito as strategic manoeuvering. In: Henrique Jales Ribeiro (Hrsg.): Rhetoric and Argumentation in the Beginning of the XXIst Century. Coimbra 2009, S. 85 (englisch).
cite-note-wanoschek-44. â Florian Wanoschek: âRationale Konsensenteignungâ und die Rolle der Ablenkung in argumentativen Dialogen. Eine argumentationstheoretische und rhetorisch-pragmatische Untersuchung am Beispiel des argumentum ad hominem. Zugl. Univ. Diss. (= Studien zur Linguistik. Band 18). Lit, Berlin / MĂŒnster 2012, ISBN 978-3-643-11689-5.
cite-note-zorn-2-55. â Daniel-Pascal Zorn: Die Derailment-Taktiken. In: Hohe Luft (= Na logisch! Nr. 19). Teil 1, 27. Oktober 2016, ZDB-ID 2647790-7 (hoheluft-magazin.de [abgerufen am 22. November 2019]).
cite-note-aikin-66. â Scott F. Aikin, Robert B. Talisse: Why We Argue (And How We Should). A Guide to Political Disagreement in an Age of Unreason. 2. Auflage. Routledge, London 2019, ISBN 978-1-138-08741-5, S. 134â136 (englisch).
cite-note-haeusler-77. â Derailing im Spreeblick-Blog. Kommentarentgleisung: Ganz in WeiĂ. Ralph GĂŒnther im GesprĂ€ch mit Johnny Haeusler in der Reihe GrĂŒnstreifen. In: Deutschlandfunk Nova. 9. September 2015, abgerufen am 29. November 2019.
cite-note-weck-88. â Andreas Weck: Derailing im Netz. Wie Diskussionen in eine völlig andere Richtung gelenkt werden. In: t3n. 3. September 2015, abgerufen am 2. Dezember 2019.
cite-note-mccall-1111. â Morgan W. McCall, Michael M. Lombardo: Off the Track. Why and How Successful Executives Get Derailed (Technical Report/Center for Creative Leadership, No. 21). Centre for Creative Leadership, USA 1983, ISBN 0-912879-19-X, S. 1â3 (englisch).
cite-note-baecker-1212. â Rainer BĂ€cker: Management-Risiken. Ăberlegungen zum âDerailmentâ von FĂŒhrungskrĂ€ften. In: Organisationsberatung, Supervision, Coaching. Band 17, Nr. 4, 2010, ISSN 1618-808X, S. 389 (google.de [abgerufen am 1. Dezember 2019] zitiert nach Rabea Christiane Haag: Derailment bei FĂŒhrungskrĂ€ften. Kassel 2016, S. 17).
cite-note-hossiep-1414. â RĂŒdiger Hossiep, Olaf Ringelband: Psychopathische Persönlichkeitsfacetten im Top-Management. Persönlichkeitseigenschaften und Derailment-Risiken von Top-Managern. In: Wirtschaftspsychologie. Band 16, Nr. 3, 2014, ISSN 1615-7729, S. 21â27 (prof-michael-dick.de [PDF; 3,6 MB; abgerufen am 21. November 2019] Themenheft âManagerversagen/Derailment (MvD)â).
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cite-note-hossiep-3-1616. â Interview RĂŒdiger Hossiep: Management-Derailment: Brauchen wir einen Ethikcheck fĂŒr Manager?
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cite-note-kauffeld-2828. â Simone Kauffeld (Hrsg.): Arbeits-, Organisations- und Personalpsychologie fĂŒr Bachelor. 2. Auflage. Springer, Berlin / Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-42064-1 (springer.com [PDF; 291 kB; abgerufen am 2. Dezember 2019] Zitat).