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Derailment
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Derailment („Entgleisung“) oder auch Derailing („Entgleisen“, umgangssprachlich: „aus dem Ruder Laufen“) ist ein Anglizismus, der als transitive Konstruktion – „etwas zum Entgleisen bringen“ – oder intransitiv als „außer Kontrolle geratendes Verhalten“ verwendet wird. In der Wirtschaftspsychologie bezeichnet Derailing fatale Verhaltensweisen unkontrolliert agierender FĂŒhrungskrĂ€fte.cite-ref-weibler-1-0[1] Innerhalb der Argumentationstheorie und diskursiven Strategieforschung hat sich der Begriff fĂŒr eine Reihe von Taktiken etabliert, mit denen Debatten absichtsvoll zum Entgleisen gebracht werden. In diesem Zusammenhang fand der Begriff zunĂ€chst Eingang in einschlĂ€gige wissenschaftliche Veröffentlichungen im englischsprachigen Raum,cite-ref-eemeren-2-0[2]cite-ref-henkemans-3-0[3] nachfolgend auch in deutsche Fachpublikationencite-ref-wanoschek-4-0[4] und schließlich in populĂ€rwissenschaftliche Literatur.cite-ref-zorn-2-5-0[5]cite-ref-aikin-6-0[6]

Contents

‱ Literatur
‱ Weblinks

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Derailment als Diskussionsstrategie

Das englische Wort derailment ist wie seine deutsche Entsprechung „Entgleisung“ ein ursprĂŒnglich aus dem schienengebundenen Verkehrswesen stammender Begriff. Als Metapher verweist er bildhaft auf ein SchienenunglĂŒck. In Verbindung mit dem Wort „Taktiken“ wird als Begriffspaar signalisiert, dass der unglĂŒckliche Diskussionsverlauf nicht schicksalhaft entsteht, sondern absichtsvoll herbeigefĂŒhrt wird.cite-ref-zorn-2-5-1[5]

Als Oberbegriff fasst Derailment eine Reihe rhetorischer Taktiken zusammen, die sich insbesondere in der Netzkommunikation und anderen sozialen Medien verbreitet haben und dazu dienen, Diskussionen zu manipulieren. In diesem Wortsinn beruht Derailment auf der Absicht, ein GesprĂ€ch mit Hilfe gezielter Strategien des Argumentierens in eine andere als die ursprĂŒnglich gewollte Richtung zu leiten, vom Thema abzulenken oder Kontroversen eskalieren zu lassen. So verstanden lĂ€uft Derailment einer guten Streitkultur zuwider. Mit Aufkommen und Verbreitung des Internets werden Algorithmen und virale Effekte zunehmend strategisch genutzt, um Diskussionen – und darĂŒber hinaus gesellschaftliche VorgĂ€nge oder Wahlen – zu manipulieren. Infolgedessen haben sich Begriffe wie Fake News (in manipulativer Absicht verbreitete Falschmeldungen) oder Whataboutism (Ablenkung von Kritik durch Fokussieren auf andere MissstĂ€nde) als neue Anglizismen bzw. sogenannte Neologismen etabliert. Praktisch reicht ihre Verwendung von einer Nebenbemerkung bis zum Versuch, eine Diskussion zu dominieren und Deutungshoheit ĂŒber das anstehende Thema zu gewinnen.cite-ref-zorn-2-5-2[5] Besonders populĂ€re, dem Derailing dienliche Sophismen, wie das Totschlag-, Dammbruch- und Strohmann-Argument oder der Nazi-Vergleich haben Eingang in die Umgangssprache gefunden.

Im Jahr 2009 fand der Begriff Derailment Eingang in die Argumentations- und Strategieforschung, beispielsweise durch Frans van Eemeren.cite-ref-eemeren-2-1[2] SpĂ€testens mit Florian Wanoschek kam der Begriff drei Jahre spĂ€ter im wissenschaftlichen Diskurs des deutschen Sprachraumes an.cite-ref-wanoschek-4-1[4] Er etablierte sich schließlich in der alltĂ€glichen Sprachkultur, ebenfalls mit der Bedeutung einer Einflussnahme auf Diskussionen, die anderen Zwecken als einer VerstĂ€ndigung dienen sollen.

Derailment im Netz

Johnny Haeusler, Organisator der Web-Konferenz re:publica, definiert Derailing als „Ablenkungsstrategie in Webdiskussionen“.cite-ref-haeusler-7-0[7] Im Unterschied zu Internettrollen geben „Derailer“ vor, am Thema interessiert zu sein, reißen dann aber die Diskussion an sich, um sie aus dem Ruder laufen zu lassen. Dabei wĂŒrden mitunter ScheinidentitĂ€ten, sogenannte Sockenpuppen, mit verschiedenen IP-Adressen genutzt, um sich selbst zuzustimmen und eine Mehrheit vorzutĂ€uschen. Besonders hĂ€ufig komme diese Kommunikationsstrategie vor, wenn es um rechtsradikale Positionen gehe. Haeusler fĂ€rbt solche Kommentare auf seinem Blog Spreeblick weiß und hat damit seine „Lösung fĂŒr Kommentare zwischen Trolling und echten DiskussionsbeitrĂ€gen“ gefunden.

Andreas Weck, Redakteur der Onlineplattform t3n, machte in seiner Kolumne unter dem Titel Derailing im Netz auf die bevorzugt ideologischen GrĂŒnde als Motiv des Derailings aufmerksam. BeitrĂ€ge mit gesellschaftlichem Fokus liefen stĂ€ndig Gefahr, „in den Kommentarspalten entgleist zu werden“. Manche Kommentare hĂ€tten keinen anderen Zweck, als andere „lĂ€cherlich zu machen“.cite-ref-weck-8-0[8]

Derailment-Taktiken

Als Teil seiner Kolumne Na logisch!cite-ref-zorn-9-0[9] im Magazin Hohe Luft veröffentlichte der Philosoph Daniel-Pascal Zorn 2016 zwei BeitrĂ€ge ĂŒber Derailment-Taktiken. „Derailment-Taktiken zielen nicht auf die Sache“, so Zorn, „sondern auf den Sieg, selbst wenn er unfair und schmutzig erkĂ€mpft“ wĂŒrde. Polemiker legitimierten ihr Handeln gern nach dem Motto „Wer fair kĂ€mpft, hat schon verloren“. Sie hielten sich selbst fĂŒr „rhetorisch unschlagbar“ und setzten reichlich „Zeichen [
] ihrer AutoritĂ€t“. Wer Diskussionen systematisch entgleisen lasse, wolle „beweisen [
], wie mĂ€chtig er ist“.cite-ref-zorn-2-5-3[5] Dazu wĂŒrden verschiedene Taktiken eingesetzt, die Zorn im Einzelnen beschreibt:

‱ Ablenkung und Antwortdiktat – als Versuche, sich „der GesprĂ€chsfĂŒhrung zu bemĂ€chtigen“
‱ Verschieben des Torpfostens und AutoritĂ€tssimulation – als Versuche, „den Inhalt [
] von vornherein festzulegen“
‱ Ironisierung – als Versuch, „die Rechtfertigungspflicht fĂŒr die eigenen Aussagen willkĂŒrlich festzulegen“.cite-ref-zorn-2-5-4[5]cite-ref-zorn-3-10-0[10]

Im zweiten Teil widmet sich Zorn „personalen Formen des Derailments“, die auf Beleidigung, HerabwĂŒrdigung und Diffamierung des GesprĂ€chspartners zielen. Mit ihrer Hilfe solle die GlaubwĂŒrdigkeit des GegenĂŒbers erschĂŒttert oder dessen EinschĂŒchterung erreicht werden. Man bezeichnet sie als Argumenta ad hominem (den Menschen betreffend) oder als Argumenta ad personam (auf die Person zielend). Beispiele, auf diese Weise die „soziale Hackordnung [
] zu etablieren“, lassen sich zahlreich in alltĂ€glichen Situationen finden. „Die Achillesferse der polemischen GesprĂ€chshaltung ist ihr Exzess“, so Zorn. Deshalb mĂŒsse der „selbstgeschaffene Schein der eigenen AutoritĂ€t und Überlegenheit“ stĂ€ndig wiederholt werden, denn ohne diese Wiederholung schwinde er recht schnell. Derailment als „rhetorische[r] Krieg aller gegen alle“ werde stĂ€ndig geprobt, „im Internet, aber auch auf der Straße und in einschlĂ€gigen Magazinen“.cite-ref-zorn-3-10-1[10]

Derailment in der Wirtschaftspsychologie

In der Wirtschafts- und Organisationspsychologie bezeichnet Derailment ein personenbedingtes und erklĂ€rungsbedĂŒrftiges Scheitern von FĂŒhrungskrĂ€ften, das seit Mitte der 1980er Jahre im Bereich der Unternehmensberatung und FĂŒhrungsforschung untersucht wird. Hier wurde der Begriff von Morgan McCall und Michael Lobardo in Off the Track: Why and How Successful Executives Get Derailed eingefĂŒhrt.cite-ref-mccall-11-0[11]

Rainer BĂ€cker spricht in Management-Risiken. Überlegungen zum „Derailment“ von FĂŒhrungskrĂ€ften davon, dass „FĂŒhrungskrĂ€fte mit ihren persönlichen Handlungsweisen in ihrer beruflichen Aufgabe nicht nur kurzfristig scheitern und ĂŒber keine persönlichen Handlungsstrategien verfĂŒgen, mit diesem Zustand adĂ€quat, das heißt lösungsorientiert, umzugehen“.cite-ref-baecker-12-0[12] Dem Scheitern gehe meist ein „langjĂ€hriger Prozess der beruflichen Überforderung“ voraus.cite-ref-baecker-2-13-0[13]

Personenbezogene Faktoren

Im Jahr 2014 brachte die Zeitschrift Wirtschaftspsychologie ein gesondertes Themenheft unter dem Titel Managerversagen/Derailment (MvD) heraus. Darin veröffentlichten RĂŒdiger Hossiep und Olaf Ringelband eine Studie zur Persönlichkeit von Top-Managern.cite-ref-hossiep-14-0[14] Sie diskutierten mögliche „dispositionelle Derailment-Risiken“ fĂŒr Managerversagen und brachten die Persönlichkeit von Spitzen-Managern mit verschiedenen Persönlichkeitsstörungen in Verbindung.cite-ref-hossiep-2-15-0[15] In einem Interview plĂ€dierte Hossiep fĂŒr die EinfĂŒhrung eines Ethikchecks fĂŒr Manager.cite-ref-hossiep-3-16-0[16] Im selben Themenheft befassten sich Ulrike Starker und RĂŒdiger von der Weth mit dem Thema Emotion und Derailment und Thomas Giernalczyk u. a. mit Derailment aus psychodynamischer Perspektive.cite-ref-wirtschaftspsychologie-17-0[17]

In ihrer Dissertation ging Rabea Haag insbesondere dem innerseelischen Erleben von FĂŒhrungskrĂ€ften wĂ€hrend eines Derailment-Geschehens nach und untersuchte dessen Auswirkungen: Richte sich die Reaktion auf das eigene Erleben nach innen, könnten sich Symptome einer Depression oder eines Burn-out entwickeln. Werde das Problem externalisiert, wĂ€ren „Auseinandersetzungen mit dem Arbeitgeber oder [
] Schikane von Mitarbeitern“ mögliche Folgen.cite-ref-haag-18-0[18]

Der Wirtschaftspsychologe Kai Externbrink von der Hochschule fĂŒr Oekonomie und Management (FOM) untersuchte gemeinsam mit Moritz Keil die sogenannte dunkle Triade von Persönlichkeitsmerkmalen in den FĂŒhrungsetagen von Organisationen.cite-ref-externbrink-19-0[19] Sie bestehe aus Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie. Gegenstand ihrer Untersuchungen sind „produktive und destruktive Facetten“,cite-ref-externbrink-2-20-0[20] wobei die Psychopathie im subklinischen Bereich verortet wird.cite-ref-externbrink-3-21-0[21] Derailment wird dabei als möglicher Verhaltensbereitschaft ein gesonderter Abschnitt gewidmet. In den drei Dimensionen der „dunklen Triade“ unterscheiden sich laut Externbrink und Keil Frauen und MĂ€nner signifikant.cite-ref-externbrink-4-22-0[22]

Heidi Möller und Alessa Antonia MĂŒller legten 2017 ihren Beitrag Manager-Derailment in der Zeitschrift Gruppe. Interaktion. Organisation vor. Das Managerversagen sei „lange tabuisiert“ worden, erhalte aber „aktuell immer mehr Aufmerksamkeit sowohl in der Tagespresse als auch im Forschungskontext“. Aus „empirisch belegte[n] Risiko- und Resilienzfaktoren“ leiten sie Empfehlungen „fĂŒr die Praxis der Personalauswahl und -entwicklung“ ab.cite-ref-moeller-23-0[23]

Herbert Csef vom UniversitĂ€tsklinikum WĂŒrzburg widmete sich dem speziellen und in doppelter Hinsicht bedeutsamen Aspekt des Narzissmus als Basis fĂŒr Derailment von FĂŒhrungskrĂ€ften. Einerseits seien narzisstische Persönlichkeiten fĂŒr die Aufgabe des Managements „besonders prĂ€destiniert“, andererseits könnten sie „durch genau diesen Narzissmus besonders zerstörerisch wirken“.cite-ref-schreyoegg-24-0[24]

Folgen fĂŒr das Unternehmen

In der Fachzeitschrift PersonalfĂŒhrung wurde 2012 der Anteil der FĂŒhrungskrĂ€fte, „die aufgrund ungĂŒnstiger Persönlichkeitsfaktoren scheitern“ im angelsĂ€chsischen Raum mit 40 Prozent angegeben. Diese Zahl sei jedoch nicht ohne Weiteres ĂŒbertragbar, weil dort persönliche Defizite nicht in dem Maß tabuisiert wĂŒrden wie andernorts. Als Folge der „Unberechenbarkeit des Vorgesetzten“ wurde bei den ihnen unterstellten Mitarbeitern Ohnmacht, RĂŒckzug und eine abnehmende Bereitschaft zur VerantwortungsĂŒbernahme beobachtet.cite-ref-birkner-25-0[25]

Die Zeitschrift Organisationsberatung, Supervision, Coaching gab im Mai 2016 ein Themenheft ĂŒber Derailment von FĂŒhrungskrĂ€ften heraus. „In den letzten Jahren hĂ€ufen sich“, so Astrid Schreyögg in ihrem Editorial, Berichte ĂŒber „Entgleisungen unterschiedlicher Art“, die FĂŒhrungskrĂ€fte in „nicht mehr beherrschbare ZustĂ€nde von Verwirrtheit“ stĂŒrzten. Solche Entgleisungen hĂ€tten „verheerende Auswirkungen“ nicht nur fĂŒr die FĂŒhrungskrĂ€fte und ihre Karriere, sondern auch fĂŒr die Mitarbeiter und die gesamte Organisation.cite-ref-schreyoegg-24-1[24] Rabea Haag und Heidi Möller von der UniversitĂ€t Kassel beschrieben „zwei potenzielle Verlaufsformen“: eine, bei der FĂŒhrungskrĂ€fte gleichsam implodierten und dabei psychisch erkrankten, und eine zweite, bei der sie quasi explodierten und dabei „einen erheblichen Schaden in ihrem Umfeld anrichten“.cite-ref-schreyoegg-24-2[24] Die Wirtschaftswissenschaftler Kuhn und Weibler warnen vor den Folgen des Derailments von FĂŒhrungskrĂ€ften fĂŒr die unteren FĂŒhrungsebenen. Wenn das Topmanagement entgleise, drohe im Rahmen eines kollusionĂ€ren Zusammenspiels auch das „untere und mittlere Management“ zu entgleisen:

„Eine solche gesellschaftlich unverantwortliche UnternehmensfĂŒhrung korrespondiert (a) mit einem Top-Management, das moralisch entgleist ist (bad management), und stets Gefahr lĂ€uft, auch ökonomisch zu entgleisen (mad management), und (b) mit einem mittleren/unteren Management, das infolge andauernden Leistungsdrucks seinerseits zu moralischem Derailment neigt und durch ein individuelles Derailment (sad management) bedroht ist.“

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Thomas Kuhn, JĂŒrgen Weibler

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Management-Derailment und System-Derailment

Mit Erscheinungsformen destruktiven FĂŒhrungsverhaltens ĂŒberhaupt befassten sich Einarsen u. a. und definierten es als „wiederholtes und systematisches Verhalten eines Managers, welches den legitimen Interessen einer Organisation“ schade.cite-ref-einarsen-27-0[27] In der zweiten des inzwischen in dritter Auflage von Simone Kauffeld herausgegebenen Lehrbuchs Arbeits-, Organisations- und Personalpsychologie fĂŒr Bachelor findet sich der Hinweis, destruktives Verhalten werde „in einigen Unternehmen“ trotz negativer Konsequenzen „fĂŒr die GefĂŒhrten“ nicht nur „toleriert“ – sofern fĂŒr die Ziele des Unternehmens „förderlich“ –, sondern sei „sogar explizit gewĂŒnscht, wenn sich das Unternehmen in einer Notlage“ befinde.cite-ref-kauffeld-28-0[28]

Literatur

Derailment in Diskussionen

‱ Scott F. Aikin, Robert B. Talisse: Why We Argue (And How We Should). A Guide to Political Disagreement in an Age of Unreason. 2. Auflage. Routledge, London 2019, ISBN 978-1-138-08741-5, S. 134–136 (englisch).
‱ Yeliz Demir: Derailment of Strategic Maneuvering in a Multi-Participant Tv Debate. The Fallacy of Ignoratio Elenchi. In: Mersin Üniversitesi Dil ve Edebiyat Dergisi. Band 15, Nr. 1. Mersin 2018, S. 25–58 (englisch).
‱ Frans H. van Eemeren: Strategic manoeuvering between rhetorical effectiveness and dialectical reasonableness. In: Henrique Jales Ribeiro (Hrsg.): Rhetoric and Argumentation in the Beginning of the XXIst Century. Coimbra 2009, S. 55–72 (englisch).
‱ Frans H. van Eemeren: Fallacies as derailments of argumentative discourse. Acceptance based on understanding and critical assessment. In: Journal of Pragmatics. Band 59, 2013, S. 141–152 (englisch).
‱ Frans H. van Eemeren, Bart Garssen (Hrsg.): From Argument Schemes to Argumentative Relations in the Wild. A Variety of Contributions to Argumentation Theory (= Argumentation Library. Band 35). Springer, Cham, ISBN 978-3-03028366-7, doi:10.1007/978-3-030-28367-4 (englisch, [2020]).
‱ Francisca A. Snoeck Henkemans: Praeterito as strategic manoeuvering. In: Henrique Jales Ribeiro (Hrsg.): Rhetoric and Argumentation in the Beginning of the XXIst Century. Coimbra 2009, S. 73–86 (englisch).
‱ Eveline T. Feteris: Strategic manoeuvres with linguistic arguments in legal decisions. In: Eveline T. Feteris (Hrsg.): Argumentation and the Application of Legal Rules. Amsterdam 2009, S. 55–73 (englisch).
‱ Florian Wanoschek: ‚Rationale Konsensenteignung‘ und die Rolle der Ablenkung in argumentativen Dialogen. Eine argumentationstheoretische und rhetorisch-pragmatische Untersuchung am Beispiel des argumentum ad hominem. Zugl. Univ. Diss. (= Studien zur Linguistik. Band 18). Lit, Berlin / MĂŒnster 2012, ISBN 978-3-643-11689-5.

Derailment bei FĂŒhrungskrĂ€ften

‱ Rainer BĂ€cker, Rabea Haag: Derailment. wenn FĂŒhrungskrĂ€fte aus der Spur geraten (= Andreas Gourmelon [Hrsg.]: Personalmanagement im öffentlichen Sektor. Band 11). Rehm, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-8073-0380-2.
‱ Marisa Adelman Carson, Linda Rhoades Shanock, Eric D. Heggestad, Ashley M. Andrew, S. Douglas Pugh, Matthew Walter: The Relationship Between Dysfunctional Interpersonal Tendencies, Derailment Potential Behavior, and Turnover. In: Journal of business and psychology. Band 27, Nr. 3, 2012, S. 291–304, doi:10.1007/s10869-011-9239-0 (englisch).
‱ Adrian Furnham: The Elephant In the Boardroom. The Causes of Leadership Derailment. Palgrave Macmillan UK, London 2014, ISBN 978-1-349-31092-0 (englisch).
‱ Rabea Christiane Haag: Derailment bei FĂŒhrungskrĂ€ften (= Forum Beratungswissenschaft. Band 2). Kassel University Press, Kassel 2016, ISBN 978-3-7376-0062-0.
‱ Thomas Kuhn, JĂŒrgen Weibler: Management-Derailment und System-Derailment. Zum Konnex zweier Probleme. In: Organisationsberatung, Supervision, Coaching. Band 23, Nr. 2, 2016, S. 133–146, doi:10.1007/s11613-016-0456-2.
‱ Heidi Möller, Alessa Antonia MĂŒller: Manager-Derailment. In: Gruppe, Interaktion, Organisation. Zeitschrift fĂŒr Angewandte Organisationspsychologie. Band 48, Nr. 4, 2017, ISSN 2366-6145, S. 351–354, doi:10.1007/s11612-017-0382-6.
‱ Fritz Westermann, G. Birkhan: Managementversagen und Derailment. In: Werner Sarges (Hrsg.): Management-Diagnostik. 4. Auflage. Hogrefe, Göttingen / Bern / Stockholm u. a. 2013, ISBN 978-3-8017-2385-9, S. 969 ff.
‱ Managerversagen und Derailment. In: Fritz Westermann, Michael Dick (Hrsg.): Wirtschaftspsychologie. Band 16, Nr. 3. Pabst Science Publ., 2014, ISSN 1615-7729.

Weblinks

Wiktionary: Entgleisung

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ Daniel-Pascal Zorn: Na logisch! Die Derailment-Taktiken, Teil 1. In: Hohe Luft, 27. Oktober 2016.
‱ Daniel-Pascal Zorn: Na logisch! Die Derailment-Taktiken, Teil 2. In: Hohe Luft, 7. November 2016.

Einzelnachweise

cite-note-weibler-11. ↑ JĂŒrgen Weibler, Thomas Kuhn: Management-Derailment. Wenn FĂŒhrungskrĂ€fte aus der Spur kommen. Reihe: Ethische FĂŒhrung. In: leadership-insiders.de. Abgerufen am 27. November 2019.
cite-note-eemeren-22. ↑ Frans H. van Eemeren: Strategic manoeuvering between rhetorical effectiveness and dialectical reasonableness. In: Henrique Jales Ribeiro (Hrsg.): Rhetoric and Argumentation in the Beginning of the XXIst Century. Coimbra 2009, S. 69,74 (englisch).
cite-note-henkemans-33. ↑ Francisca A. Snoeck Henkemans: Praeterito as strategic manoeuvering. In: Henrique Jales Ribeiro (Hrsg.): Rhetoric and Argumentation in the Beginning of the XXIst Century. Coimbra 2009, S. 85 (englisch).
cite-note-wanoschek-44. ↑ Florian Wanoschek: ‚Rationale Konsensenteignung‘ und die Rolle der Ablenkung in argumentativen Dialogen. Eine argumentationstheoretische und rhetorisch-pragmatische Untersuchung am Beispiel des argumentum ad hominem. Zugl. Univ. Diss. (= Studien zur Linguistik. Band 18). Lit, Berlin / MĂŒnster 2012, ISBN 978-3-643-11689-5.
cite-note-zorn-2-55. ↑ Daniel-Pascal Zorn: Die Derailment-Taktiken. In: Hohe Luft (= Na logisch! Nr. 19). Teil 1, 27. Oktober 2016, ZDB-ID 2647790-7 (hoheluft-magazin.de [abgerufen am 22. November 2019]).
cite-note-aikin-66. ↑ Scott F. Aikin, Robert B. Talisse: Why We Argue (And How We Should). A Guide to Political Disagreement in an Age of Unreason. 2. Auflage. Routledge, London 2019, ISBN 978-1-138-08741-5, S. 134–136 (englisch).
cite-note-haeusler-77. ↑ Derailing im Spreeblick-Blog. Kommentarentgleisung: Ganz in Weiß. Ralph GĂŒnther im GesprĂ€ch mit Johnny Haeusler in der Reihe GrĂŒnstreifen. In: Deutschlandfunk Nova. 9. September 2015, abgerufen am 29. November 2019.
cite-note-weck-88. ↑ Andreas Weck: Derailing im Netz. Wie Diskussionen in eine völlig andere Richtung gelenkt werden. In: t3n. 3. September 2015, abgerufen am 2. Dezember 2019.
cite-note-zorn-99. ↑ Daniel-Pascal Zorn: Philosophie als Kunst der Rechtfertigung. In: Hohe Luft (= Na logisch! Nr. 1). 16. Oktober 2015, ZDB-ID 2647790-7 (hoheluft-magazin.de [abgerufen am 22. November 2019]).
cite-note-zorn-3-1010. ↑ Daniel-Pascal Zorn: Die Derailment-Taktiken. In: Hohe Luft (= Na logisch! Nr. 20). Teil 2, 7. November 2016, ZDB-ID 2647790-7 (hoheluft-magazin.de [abgerufen am 22. November 2019]).
cite-note-mccall-1111. ↑ Morgan W. McCall, Michael M. Lombardo: Off the Track. Why and How Successful Executives Get Derailed (Technical Report/Center for Creative Leadership, No. 21). Centre for Creative Leadership, USA 1983, ISBN 0-912879-19-X, S. 1–3 (englisch).
cite-note-baecker-1212. ↑ Rainer BĂ€cker: Management-Risiken. Überlegungen zum „Derailment“ von FĂŒhrungskrĂ€ften. In: Organisationsberatung, Supervision, Coaching. Band 17, Nr. 4, 2010, ISSN 1618-808X, S. 389 (google.de [abgerufen am 1. Dezember 2019] zitiert nach Rabea Christiane Haag: Derailment bei FĂŒhrungskrĂ€ften. Kassel 2016, S. 17).
cite-note-baecker-2-1313. ↑ Rainer BĂ€cker: Management-Risiken. Zusammenfassung. doi:10.1007/s11613-010-0208-7.
cite-note-hossiep-1414. ↑ RĂŒdiger Hossiep, Olaf Ringelband: Psychopathische Persönlichkeitsfacetten im Top-Management. Persönlichkeitseigenschaften und Derailment-Risiken von Top-Managern. In: Wirtschaftspsychologie. Band 16, Nr. 3, 2014, ISSN 1615-7729, S. 21–27 (prof-michael-dick.de [PDF; 3,6 MB; abgerufen am 21. November 2019] Themenheft „Managerversagen/Derailment (MvD)“).
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